Projektbericht: arko GmbH, Wahlstadt

Erlesene Confiserie und Premium-Kaffee: das ist das Kernsegment der Firma arko.
Gegründet im Jahre 1948, verfügt arko neben dem Hauptsitz in Schleswig-Holstein über ein großes Filialnetz, welches 2016 durch die Übernahme der Eilles Fachgeschäfte erweitert wurde.
Neben dem großen Filialnetz wird auch ein Hauptstandort im schleswig-holsteinischen Wahlstedt betrieben. Dort findet man den Sitz der Verwaltung, der Logistik und einiger weiterer Gebäude.
Wir freuen uns, dass wir von arko mit der brandschutztechnischen Betreuung des Objektes in Wahlstedt beauftragt worden sind.

Dabei ruft arko einen großen Teil des Ringwald-Portfolios ab. Unsere Aufgaben im Einzelnen:

  • Erstellung von Feuerwehrplänen nach DIN 14095
  • Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen nach DIN ISO 23601
  • Betreuung als externe Brandschutzbeauftragte
  • Ausbildung von Brandschutzhelfern

Neben den turnusmäßigen Begehungen als Brandschutzbeauftragte findet bei arko auch ein monatlicher Jour-fixe für Brandschutz-themen statt. Bei diesem Termin werden laufende und zu planende Maßnahmen zwischen arko und BfB-Ringwald abgestimmt. Dies zeigt, dass unserem Kunden die Wichtigkeit dieser Thematik sehr bewusst ist.
Wir wünschen arko alles Gute und freuen uns weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit!

 Auftraggeber Landeshauptstadt Stuttgart: 

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Projektbericht: Landesmuseum Fruchtkasten, Stuttgart

Eines der ältesten Gebäude in Stuttgart ist der „Fruchtkasten“, hinter dem Stiftshof am Schillerplatz.
Urkundlich erstmals 1393 als große herrschaftliche Kelter erwähnt wurde das Gebäude später als Kelter bzw. Kornspeicher genutzt, daher auch die Bezeichnung „Fruchtkasten“.
Ende des 2. Weltkrieges brannte das Gebäude nieder und wurde in den 1950er Jahren wieder aufgebaut.
Heute wird das Gebäude als Landesmuseum genutzt.
Regelmäßige Konzerte und vielfältige Ausstellungen laden Besucher in die Innenstadt Stuttgarts ein.

Sie erhalten große Einblicke in die Schausammlung historischer Musikinstrumente.
Unsere Aufgabe bestand darin, die Feuerwehrpläne nach DIN 14 095 für die
insgesamt 8 Geschosse zu erstellen. Die Besonderheiten hier waren die
Kunstgegenstände. Der zuständige Kurator des Museums legte die
Klassifizierung der Musikgegenstände fest. Diese wird durch die „Haager Konvention“ in Kulturgut, bedeutendes Kulturgut und herausragendes
Kulturgut unterteilt.
Im Brandfall helfen Feuerwehrlaufkarten der jeweiligen Kunstgegenstände der Feuerwehr, diese nach Rettung aller im Gebäude befindlichen Personen, die schützenswerten Musikinstrumente sachgemäß zu demontieren und aus dem Gebäude zu transportieren.

 Auftraggeber Landeshauptstadt Stuttgart: 

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Projektbericht: Lindenfarb Textilveredelung Julius Probst GmbH & Co KG

Die Firma Lindenfarb Textilveredlung Julius Probst GmbH & Co. KG ist 1952 in Unterkochen bei Aalen gegründet worden. Als Europas größter unabhängiger Textillohnveredler und die Nr. 1 für Maschenware  beschäftigt die Fa. Lindenfarb derzeit ca. 400 Mitarbeiter.
Mit moderner Fertigungstechnologie werden Heimtextilien, Bekleidungstextilien für Wäsche, DOB und Sport- und Freizeit, aber vor allem technische Textilien wie z. B. Automobilstoffe, Fahnenstoffe und vieles andere mehr veredelt. Das Leistungsspektrum umfasst sowohl Oberflächenbehandlungen wie Rauen, Scheren, Schleifen und Prägen, als auch das Färben, Bleichen, Waschen, Reinigen und Beschichten von Textilien.

Quelle: Homepage Lindenfarb Textilveredlung Julius Probst GmbH & Co.KG

Im Schadensfall, vor allem in größeren Industriebetrieben, gilt es schnell und vor allem den vielfältigen, möglichen Szenarien entsprechend zu handeln.
Für die Einsatzkräfte der Feuerwehr ist hierfür ein Feuerwehrplan nach DIN 14095 ein unerlässlicher Helfer. Hier werden u.a. Wasserversorgung, Objektausdehnung und Gefahrenschwerpunkte im Unternehmen angezeigt. Die Koordination des Einsatzes und ein effektives Eingreifen werden dadurch wesentlich erleichtert. Mit dem umfangreichen und  dennoch klar strukturierten Feuerwehrplan haben wir der Feuerwehr eine gute Einsatzhilfe an die Hand gegeben. Auch der organisatorische Brandschutz sowie die Einhaltung des Brandschutzes im laufenden Betrieb ist ein wichtiger Bestandteil um Schäden zu minimieren oder gar zu verhindern. Hierbei unterstützen wir die Fa. Lindenfarb mit unserem Fachwissen und moderner Technik als externe Brandschutzbeauftragte. Nach regelmäßigen Begehungen, in denen etwaige Mängel aufgenommen werden, wird in anschließenden Mängelbesprechungen auf mögliche Schwachstellen hingewiesen und zu deren Behebung unterstützend beraten. Eine gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden ist sehr wichtig um ein gutes Ergebnis im vorbeugenden Brandschutz zu erzielen. 
Auftraggeber:Lindenfrab Textilveredlung Julius Probst GmbH & Co. KG,Färberstraße 10, Aalen-Unterkochen

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Projektbericht: Europaplatz 1-5, Breisach am Rhein

Der Europaplatz 1-5 liegt am Stadtrand von Breisach am Rhein. Es gibt drei gleiche Häuser, aber jedes Haus hat eine andere Nutzung.
Das gesamte Areal gehört dem Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald.
In Haus 1 befindet sich eine Außenstelle des Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald.
In Haus 2 sowie in Haus 5 befindet sich die Gewerbeschule Breisach mit Internat.
Unsere Aufgabe für dieses Projekt bestand darin, für den gesamten Europaplatz 1-5 den
Feuerwehrplan nach DIN 14 095, die Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601 sowie
für das Internat die Zimmerfluchtpläne zu erstellen.
Die Brandschutzordnungen Teil A und B wurden für den kompletten Europaplatz 1-5
erstellt. Die genannten Planarten tragen dazu bei, die Sicherheit der Schüler, der Lehrkräfte und aller
im Gebäude befindlichen Personen zu gewährleisten.

Auftraggeber: Architekturbüro Wolfgang Mittl, in Breisach

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Projektbericht: Stadtmuseum im Kornhaus, Tübingen

Das mehr als 500 Jahre alte Kornhaus steht mitten im Herzen von Tübingen. Umgeben von vielen kleinen Geschäften in der belebten Fußgängerzone prägt das Kornhaus das Stadtbild von Tübingen.

Durch seine über die Jahrhunderte wechselnden Nutzungen und den Sanierungsarbeiten in den Jahren 1985-1991 zum heutigen Stadtmuseum ist dieses Gebäude ein mit Leben gefüllter Ort für Groß und Klein.

Das historische Gebäude bietet dem Besucher einen Blick in längst vergangene Zeiten, aber auch das vielseitige Programm mit zeitgenössischer Kunst und den Mitmachausstellungen, das Angebot für Kinder mit Basteln, Malen und Schmökern, entspricht dem heutige Zeitgeist.

Wir erstellten für dieses Objekt den Feuerwehrplan nach DIN 14095 und die Flucht-und Rettungspläne nach DIN ISO 23 601.

Das Stadtmuseum im Kornhaus verfügt über das BfB-Flat-System für den Feuerwehrplan, der sicherstellt, dass eine regelmäßige Überprüfung der Pläne mit den örtlichen Gegebenheiten gewährleistet wird.

Der Betreiber wird von unserem Büro alle zwei Jahre automatisch darüber informiert, dass eine Überprüfung durchgeführt werden muss. Nach einer Begehung des Objektes wird der Feuerwehrplan abgeglichen und bei Bedarf, das heißt bei Veränderungen, dem aktuellen Stand angepasst und anschließend mit der Feuerwehr abgestimmt.

Mit dem BfB-Flat-System ist damit im Einsatzfall sichergestellt, dass die Feuerwehr immer aktuelle Feuerwehrpläne zur Verfügung hat und somit ein reibungsloser Ablauf der Lösch- und Rettungsarbeiten sichergestellt ist.

Projektbericht: Freibad, Renningen

"Ein beliebtes Familienbad seit Generationen

Eine der beliebtesten Einrichtungen der Stadt Renningen ist das südlich des Renninger (Nord-)Bahnhofs gelegene Freibad, dem man nicht ansieht, dass im Jahr 2013 bereits das 75-jährige Jubiläum gefeiert wurde. Technik und bauliche Einrichtungen werden laufend auf dem neuesten Stand gehalten. Das Renninger Freibad hat seinen Charakter als Bad mit „familiärem Ambiente“ mit einem treuen Besucherstamm aus nah und fern bewahrt."

Quelle: www.renningen.de

Entsprechend DIN 14 095 dienen Feuerwehrpläne dazu, den Einsatzkräften genaue Angaben über Besonderheiten und Risiken auf dem Gelände und im Gebäude aufzuzeigen. Eine normgerechte und einheitliche Darstellung dienen der raschen Orientierung und Einsatzvorbereitung an besonderen Orten sowie in besonderen Objekten.

Ein Schwimmbad zu betreiben erfordert hinter den Kulissen einen hohen technischen Aufwand um das Wasser in einer gleichbleibenden Qualität zur Verfügung stellen zu können. Zur Wasseraufbereitung durchläuft das Wasser verschiedene Reinigungsstufen, um Schmutz und Bakterien zu entfernen.

Freibäder und Hallenbäder sind Objekte, welche auf Grund ihrer Betriebstechnik in Verbindung mit öffentlichem Besucherverkehr besondere Gefahren im Einsatzfall bergen. Der Feuerwehrplan unterstützt die schnelle Brandbekämpfung und die erforderlichen Rettungsmaßnahmen in kürzester Zeit.

Auftraggeber Stadt Renningen: 

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Projektbericht: Theaterforum K3, Heilbronn

Das Theaterforum K3 als nördlicher Zugang zur Heilbronner Innenstadt verbindet Kaufen, Kino und Kultur.

Das Objekt vereint Einzelhandelsgeschäfte mit einem modernen Multiplexkino, gastronomischen Angeboten, attraktiven Praxis- und Büroflächen sowie verschiedene städtische Kultureinrichtungen unter einem Dach.

Durch die Nähe zur Heilbronner Innenstadt ist es ein sehr beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, gut zu Fuß erreichbar oder mit dem öffentlichen Personennahverkehr.

Für die motorisierten Besucher befindet sich im Untergeschoss eine Tiefgarage mit ausreichenden Parkflächen.

Wir erstellten für dieses Objekt den Feuerwehrplan nach DIN 14095 und die Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23 601.

Der Feuerwehrplan besteht aus einem Lageplan, den Geschossplänen und einer Legende und enthält alle notwendigen Angaben, die eine rasche Orientierung - seitens der Feuerwehr - am und im Objekt gewährleisten.

Eine besondere Herausforderung war die Erstellung des Feuerwehrplanes durch die Größe des Objektes sowie die verschiedenen Nutzungen.

Ein Flucht- und Rettungsplan stellt den Grundriss eines Gebäudegeschosses mit seinen Fluchtwegen und den Erste-Hilfe- und Brandschutzeinrichtungen dar. Um eine schnelle Orientierung des Betrachters zu gewährleisten, ist der Geschoss-Grundriss im Plan so gedreht, dass eine "rechts-links" Orientierung gegeben ist (lagerichtig). Ergänzt wird der Plan durch Verhaltensregeln während eines Brandes oder Unfalls. Die Pläne werden in den öffentlichen Flächen ausgehängt.

Auftraggeber: IPH

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Projektbericht: Gymnasium Unterrieden

Das Thema „Sicherheit an Schulen“ muss besondere Aufmerksamkeit erfahren.

Im Jahr 2013 haben wir für einige Bildungseinrichtungen der Stadt Sindelfingen die notwendigen Feuerwehrpläne nach DIN 14 095, die Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601 sowie die Zimmerfluchtpläne erstellt.

Die genannten Planarten tragen dazu bei, die Sicherheit der Schüler, der Lehrkräfte und allen im Gebäude befindlichen Personen zu gewährleisten. Frei nach dem Motto: „Nichts ist es wert, eine Verletzung zu riskieren - alle Menschen sollen am Ende des Tages wieder gesund zu ihren Familien zurückkehren können.“

Das abgebildete Objekt „Gymnasium Unterrieden“ ist zwischen der Kernstadt Sindelfingen und den Stadtteilen Hinterweil und Maichingen, mitten im Grünen, angesiedelt. In seiner Nachbarschaft befinden sich der Sindelfinger Glaspalast, das Maichinger Allmend-Stadion, ein Sportplatz sowie eine Sporthalle.

Das Schulgebäude sticht sofort durch seine gelungene Architektur ins Auge. Die einzelnen Gebäudeteile sind sternförmig um den Pausenhof angeordnet, sodass die äußere Hülle einem Ninja-Stern ähnelt.

Diese sternförmige Anordnung stellte bei der Erstellung der Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601 eine besondere Herausforderung in Bezug auf die lagerichtige Ausrichtung der Rettungsplanstandorte dar.

Bei den Zimmerfluchtplänen haben wir, der Übersichtlichkeit halber, immer nur einen Strahl der sternförmigen Anordnung dargestellt. Da jeder Strahl über einen eigenen Treppenraum und mehrere Rettungswege verfügt ist diese Ausführung angemessen.

Auftraggeber: Stadt Sindelfingen

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Projektbericht: Rathaus Tübingen

Das Tübinger Rathaus, direkt am Marktplatz im Herzen der Altstadt, wurde in kleinerer Form 1435 erbaut und immer wieder um- und angebaut.

Im Querhausgiebel ist die historische Astronomische Uhr. Die aus Beton gefertigten Arkaden-Stützen (1960er Jahre) sind die modernste große Veränderung an diesem Haus. Das Rathaus war anfangs eine Markthalle für die Bäcker, Metzger und Salzhändler.

Die Fassade erhielt ihr heutiges Gesicht 1877 zum 400-jährigen Jubiläum der Universität (Neorenaissance).

Quelle: TÜpedia

Im Ernstfall gilt es, die Gefahren und Schäden bei Bränden und Störfällen zu minimieren. Gerade bei historischen Gebäuden wäre die jahrhunderte alte Bausubstanz unwiederbringlich verloren.

Durch unsere Feuerwehrpläne nach DIN 14095 erhalten Feuerwehren, Rettungs- und Sicherheitsdienste besonders schnelle Orientierung durch komprimierte Informationen z.B. über Zufahrten, Löschwasserentnahmestellen, Feuerwehr-Schlüsseldepot, Zugänge zum Gebäude, den baulichen Brandschutz, Gefahrenstellen und die Gebäudegeometrie. Ein auf denkmalgeschützte Gebäude spezialisiertes Vermessungsbüro hat zuvor CAD-Grundrisse erstellt, welche wir bereinigt und weiterverwendet haben. Nach einer gründlichen Begehung vor Ort zur Datenaufnahme wurden die Informationen in die Pläne gemäß DIN-Norm und regionalen Anforderungen der Feuerwehr eingearbeitet und mit der Stadt-verwaltung und der Feuerwehr abgestimmt. Die Pläne wurden dann im gewünschten Format (als pdf-Datei, Papier- und wasserabweisende Ausführung) geliefert.

Somit verfügt nun die Feuerwehr Tübingen über detaillierte Gebäudeinformationen und kann schnell und effektiv handeln und dadurch die historische Bausubstanz für die Zukunft sichern.

Auftraggeber: Universitätsstadt Tübingen, FB Hochbau

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