Brandschutzbeauftragte*r (w/m/d)

Sonderangebot

zum Kennenlernen unseres neuen Standorts in Lübeck:

 

Grundkurs nach VfdB-Richtlinie 12-09/01 und DGUV Information 205-003

 

Termine 2021:

1. Woche: Montag, 23.08.2021 bis Freitag, 27.08.2021

2. Woche: Montag, 30.08.2021 bis Mittwoch, 01.09.2021

 

Schulungsort:

BfB-Ringwald

Taschenmacherstraße 14-16

23556 Lübeck

 

Die Verhütung und die Verhinderung der Ausbreitung von Bränden sowie die Bekämpfung von Entstehungsbränden sind Gemeinschaftsaufgaben aller im Betrieb beschäftigten Personen.

Arbeitgeber tragen die Verantwortung für die Erreichung dieser Schutzziele im Betrieb. Für den Aufbau einer hierzu erforderlichen Brandschutzorganisation und die damit verbundenen vielfältigen Aufgaben, benötigt der Arbeitgeber einen
qualifizierte(n) Brandschutzbeauftragte(n) an seiner Seite.


Rechtgrundlage:
Das Erfordernis eines Brandschutzbeauftragten ergibt sich aus den
Sonderbauverordnungen (z.B.: IndBauRL, VkVO, etc.), behördliche
Auflagen oder Gefährdungsbeurteilungen.

Zielgruppe:
Interessierte und zuständige Personen, Leitung und Mitarbeiter
Werkfeuerwehr, Technische Leiter / Technische Angestellte, Techniker und
Meister aller Fachrichtungen, Mitarbeiter der Bauverwaltungen und
Baubehörden, Personen mit feuerwehrtechnischer Ausbildung, Fachkräfte
für Arbeitssicherheit.

Voraussetzungen:
Teilnehmer*innen an der Ausbildung sollen mindestens eine
abgeschlossene Berufsausbildung und technisches Verständnis besitzen.

Aufbau und Dauer der Ausbildung
Die gesamte Ausbildung des Brandschutzbeauftragten ist als modulares System aufgebaut. Das System gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil sowie anschließende Fortbildungen.

Die Ausbildung mit der hier dargestellten Ausbildungsmethodik wird in Unterrichtseinheiten à 45 Minuten gegliedert. Die Dauer der Ausbildung beträgt mindestens 64 Unterrichtseinheiten (UE), aufgeteilt auf 2 Wochen. Die Ausbildungszeit ist als Präsenzphase zu verstehen. Aus pädagogischer Sicht werden pro Ausbildungstag 8 bzw. 9 UE nicht überschritten. Wege- und Pausenzeiten zählen nicht zu den Unterrichtseinheiten.

 

Praktische Ausbildung

Eine praktische Ausbildung im Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen ist ein notwendiges Ausbildungsmodul. Die Kenntnis der Funktionsweise von Feuerlöscheinrichtungen und deren sichere Handhabung ist eine wichtige Grundlage für eine spätere Tätigkeit in der Ausbildung und Unterweisung von Beschäftigten.

 

Inhalte der Ausbildung und Verteilung der UE

 

Rechtliche Grundlagen

4

Brandlehre

3

Brand- und Explosionsgefahren

7

Baulicher Brandschutz

8

Anlagentechnische Brandschutz

8

Handbetätigte Geräte zur Brandbekämpfung

2

Organisatorischer Brandschutz

16

Brandschutzmanagement

8

Aufgaben der Behörden, Feuerwehren, Versicherer

4

Abschlussprüfung

4

 

Ausbildungsunterlagen

Die Teilnehmer eines Ausbildungslehrgangs erhalten Unterlagen, welche die Ausbildungsinhalte wiedergeben. Die Unterlagen sind für die eigenständige Vor- und Nachbereitung des Unterrichts geeignet.

 

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung setzt sich aus einem schriftlichen und einem mündlichen Prüfungsteil zusammen. Die Prüfung hat einen zeitlichen Umfang von 4 UE. Alle Prüfungsunterlagen (schriftliche Prüfung, Protokoll der mündlichen Prüfung und Gruppenergebnisse) werden drei Jahre archiviert.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn beide Prüfungsteile (mündlich und schriftlich) erfolgreich abgeschlossen wurden.

 

 

Schriftliche Prüfung

Sie besteht aus der Beantwortung von 60 Fragen aus den Unterrichtseinheiten. Die Anzahl der Fragen zum jeweiligen Themenblock entspricht ungefähr dem zeitlichen Anteil der jeweiligen Unterrichtseinheiten im Verhältnis zur Gesamtdauer des Lehrganges. Die Prüfungsfragen werden überwiegend nach dem Multiple-Choice-Verfahren gestellt, wobei eine oder mehrere Antworten richtig sein können. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die schriftliche Prüfung erfolgreich abgeschlossen, wenn mindestens 60 % der schriftlichen Prüfungsfragen richtig beantwortet wurden.

 

Mündliche Prüfung

Die mündliche Prüfung umfasst die Bearbeitung einer Fallstudie in Arbeitsgruppen (max. fünf Teilnehmerinnen oder Teilnehmer je Gruppe) mit anschließender Präsentation jeder einzelnen teilnehmenden Person. Die Teilnahme an der mündlichen Prüfung ist nur mit bestandener schriftlicher Prüfung möglich. Jede teilnehmende Person wird ca. 10 - 15 Minuten geprüft.

 

 

Nichtbestehen der Prüfung

Bei Nichtbestehen wird die Möglichkeit zur Wiederholung der Prüfung eingeräumt.

 

 

Ausbildungsbescheinigung

Jede Teilnehmerin oder Teilnehmer erhält einen Fachkundenachweis (Zertifikat).

 

Sonderpreis:

1.950,- EUR zzgl. USt.

 

 

zur Online-Anmeldung